Der Krieg. Das Versagen der Völker

"Der Krieg. Das Versagen der Völker" ist der erste Teil der Trilogie "Past continuous" von Cristian Javier Castaño und seiner Company Tango – offen und bunt.

Die Tanzcollage "Der Krieg. Das Versagen der Völker" thematisiert die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges und visualisiert Erfahrungen von Exil, Gewalt, Flucht und Vertreibung. Den musikalischen Mittelpunkt der Performance bildet der jüdische Tango "Ich habe kein Heimatland" des Schlagerkomponisten Friedrich Schwarz (1895–1933). Schwarz schrieb dieses wehmütige Lied im Jahr 1933 in Paris im Kontext seiner Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Der Komponist starb kurz danach mit nur 38 Jahren. Persönliches Schicksal und gesellschaftliche Verantwortung sind die großen Themen dieser Performance. Die 14 Schauspieler*innen und Tänzer*innen des Stückes gehören zur Company Tango – offen und bunt, die Menschen verschiedener Nationalitäten in einem Tanzensemble zusammenbringt. Einige aus der Company mussten selbst aus Kriegsgebieten fliehen und leben in Deutschland im Exil. Die persönlichen Biografien der Ensemblemitglieder hatten großen Einfluss auf die Choreografie des Stückes.

"Der Krieg. Das Versagen der Völker" ist der erste Teil der Trilogie "Past Continuous" von Cristian Javier Castaño und seiner Company Tango – offen und bunt.

Buch und Regie: Cristian Javier Castaño, Literaturwissenschaftler und Tangolehrer
Veranstalter: Cellex Stiftung

Termine:

Die Uraufführung fand am 9. Februar 2018 im Palitzschhof in Dresden Prohlis statt.

Weitere Aufführungen:
Am 23. März 2018 im Palitzschhof in Dresden Prohlis.
Am 2. November 2018 beim Ostritzer Friedensfest.

Am 25. März 2019, 20 Uhr, im Rahmen der Internationalen Tage gegen Rassismus im Montagscafé, Kleines Haus, Staatsschauspiel Dresden.