StandWithUkraine

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Gedenkveranstaltung am 24. Februar 2026

Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, jährt sich der großflächige Angriff Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal. Aus diesem Anlass findet um 17 Uhr auf dem Neumarkt in Dresden eine Kundgebung mit anschließender Demonstration statt. Ziel der Veranstaltung ist es, ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine zu setzen und an die Folgen des Krieges zu erinnern.

Zur Kundgebung laden die Cellex Stiftung, Dresden – Place to be! e.V., die Initiative "Haltung zeigen", Plattform Dresden e.V. sowie das Ukrainische Koordinationszentrum Dresden ein. Ziel ist, ein deutliches Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und europäische Verantwortung zu setzen.
Bei der Kundgebung sprechen Martin Dulig (SPD), Holger Hase (FDP Dresden), Katja Meier (Grüne) und Martin Modschiedler (CDU) sowie eine Vertreterin bzw. ein Vertreter einer Dresdner Hilfsorganisation. Zudem berichtet die aus Odessa geflohene Ukrainerin Anastasiia Hallian von ihren Erfahrungen. Musikalisch begleitet wird das Programm von aus der Ukraine geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern.

Während der Kundgebung findet die Performance-Aktion "Menschen sind entscheidend" ("People Are Key!") statt. Dabei sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, eine Minute lang mit ihren Schlüsseln zu rasseln und so ein hörbares Zeichen für die Freilassung der vom Kreml festgehaltenen ukrainischen Kriegsgefangenen zu setzen.

Auch in Dresden wird Solidarität konkret gelebt. Im Rahmen der Kundgebung werden Spenden für zwei Hilfsorganisationen gesammelt, die seit Jahren Hilfsgüter für die Ukraine organisieren: Impreuna e.V. und Athletes for Ukraine e.V. Jede Spende trägt dazu bei, die Versorgung der Menschen vor Ort zu sichern und Hoffnung zu geben. 

Im Anschluss an die Kundgebung bietet die Stiftung Frauenkirche eine Andacht an.

Die Veranstalterinnen und Veranstalter rufen dazu auf, sich am 24. Februar um 17 Uhr auf dem Neumarkt zu versammeln und gemeinsam ein Zeichen zu setzen – gegen Krieg und Gewalt, für Freiheit, Solidarität und die Zukunft der Ukraine und Europas.

Der Krieg gegen die Ukraine begann nicht erst 2022, sondern bereits 2014 mit der Annexion der Krim und dem bewaffneten Konflikt in der Ostukraine. Seit nunmehr über einem Jahrzehnt verteidigt die Ukraine ihre territoriale Integrität – und zugleich die grundlegenden Werte Europas: Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung.

Vier Jahre nach Beginn der großflächigen Invasion dauert der Krieg unvermindert an. Millionen Menschen sind betroffen: Sie haben Angehörige verloren, wurden verletzt, verschleppt oder mussten ihre Heimat verlassen. Ganze Städte und Landstriche wurden zerstört. Die Kundgebung am 24. Februar ist daher auch ein Ort des Gedenkens an die zivilen Opfer sowie an die gefallenen Soldatinnen und Soldaten der Ukraine.

Gleichzeitig soll die Veranstaltung ein klares politisches Signal senden: Die Solidarität mit der Ukraine darf nicht nachlassen. Die Unterstützung – politisch, humanitär und gesellschaftlich – bleibt notwendig. Denn wer völkerrechtswidrige Aggression hinnimmt, gefährdet langfristig Frieden und Sicherheit in ganz Europa.

Weitere Informationen:

Webseite: www.standwithukrainedresden.de
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