Großer Bahnhof zum 10-jährigen Jubiläum der Cellex Stiftung
Dresden. "Meet new friends" – unter diesem Titel lud die Dresdner Cellex Stiftung gemeinsam mit vielen Partnern vor 10 Jahren ins Albertinum in Dresden ein, um geflüchtete Menschen bei der Integration zu unterstützen. Zum 10. Geburtstag der Cellex Stiftung kamen Professor Gerhard Ehninger und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter am Montagabend wieder in den Lichthof des Museums, um das Jubiläum zu feiern.
Die Zahl der Gratulanten war groß. Es kamen Ministerpräsident Michael Kretschmer und seine Stellvertreterin, die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Friederike von Bünau, die Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und mehr als 200 weitere Gäste.
Gegründet wurde die Stiftung von der Familie Ehninger. Drei Mitglieder der Familie sind im Stiftungsrat vertreten. Aber die Stiftung ist alles andere als eine Familiensache. Sie versteht sich als Teil der Dresdner Zivilgesellschaft. Sie motiviert zum Mitmachen und lässt sich durch die zahlreichen Partnerinnen und Partner zum Mitmachen bewegen. Bei Veranstaltungen wie dem jährlichen Gastmahl "Dresden is(s)t bunt" kooperieren mehrere hundert Vereine, Unternehmen, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Institutionen und Verbände mit der Cellex Stiftung.
Pegida, der ursprüngliche Anlass fürs Engagement, sei Geschichte, so Professor Gerhard Ehninger, einer der Gründer und Ratsvorsitzender der Stiftung. Doch heute sehe sich die Cellex Stiftung mehr denn je gefordert:
"Unsere Werte wie Humanität, Weltoffenheit und wissenschaftliche Freiheit stehen weltweit unter Druck. Zehn Jahre nach unserer Gründung ist klar: Die Würde des Menschen, unsere Demokratie und Freiheit sind alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Die Demokratinnen und Demokraten auf der Welt müssen zusammenstehen und sie jeden Tag verteidigen. Wir müssen Menschen unterstützen. In Dresden, in der Ukraine und andernorts."
Die Cellex Stiftung ist eine der wenigen Stiftungen mit Sitz in Ostdeutschland. Durch ihre Aktionen wurde sie über Dresden hinaus bekannt und hat sich einen Namen gemacht. Dr. Eva Sturm, Vorständin der Stiftung, vermutet, dass das Prinzip der Zusammenarbeit zum Erfolg beiträgt. "Wir setzen auf Kooperation und schaffen Raum für Begegnungen. In Zeiten der Polarisierung braucht es das gemeinsame Handeln am konkreten Objekt."
Die Gratulantinnen und Gratulanten erinnerten an die zahlreichen angeschobenen Projekte der Stiftung wie "Dresden.Respekt", die Banda Internationale oder Musaik – Grenzenlos musizieren. In kleiner Besetzung begleitete das Streicher-Ensemble des Musaik-Orchesters musikalisch die Feier und am Ende sorgte die Banda für einen schwungvollen Ausklang der Veranstaltung auf dem Tanzparkett.
Weitere Einblicke in die Geschichte der Cellex Stiftung mit zahlreichen Beiträgen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft entnehmen Sie unserer Geburtstagsbroschüre "Mehr Menschlichkeit. Für alle".

